Leher Kultursommer
Mit den "Leher Sommer-Kulturwochen" begann im Jahre 2011 eine kulturelle Erfolgsgeschichte. Seitdem gab es während des "Leher Kultursommers", der in jedem Jahr unter einem anderen Motto stand, an vielen Orten im Goethe-Quartier "Kunst und Kultur für alle". Denjenigen, die sich das normalerweise nicht leisten können, sollte ein Zugang zur Kunst und zu kulturellen Veran- staltungen ermöglicht werden: Die Veranstaltungen waren anfangs kostenlos, später wurde für einige Veranstaltungen ein geringer Kostenbeitrag erhoben.
die Lehe Fiktion 2011 … Die Ankündigung zu diesem "Stadtteil-Rundgang der Dritten Art" versprach: "So haben Sie Lehe noch nie gesehen: Bei dieser Stadtführung wird alles neu gemacht – denn: alles ist gelogen." Das heiße nicht, dass man auf bekannte Personen oder Gebäude verzichte, aber die Anekdoten, Begebenheiten … und, und, und … seien 100% erfunden. Unter dem Titel "Lehe Fiktion 2011" sei alles möglich ... - aber in einer Lüge stecke ja immer auch ein Fünkchen Wahrheit ... Wer hätte wohl gedacht, dass Lehe einst die Hauptstadt des sagenumwobenen, vor langer Zeit untergegangenen Atlantis gewesen sein soll? Fassungslos nahmen insbesondere die Leher Bür- ger unter den Teilnehmern des fiktiven Rundgangs auch die Kunde auf, derzufolge sie mitten auf einer reichhaltigen Ölquelle - der "Bürgermeister-Smidt-Quelle" - sitzen. Und dass der gesamte Eingangsbereich zum Gründerzeitviertel an der Goethestraße, Ecke Frenssenstraße in Wahrheit ein gigantisches intergalaktisches Kommunikationszentrum darstellt, sorgte ebenfalls für ungläu- biges Erstaunen. … und vieles mehr stand im Rahmen der Leher Sommer-Kulturwochen 2011 auf dem Programm. Weitere Ideen für Kultur-Projekte und Aktionen, wie Lesungen, eine theathralische Busreise zur Grünen Bude, die Konzertreihe "Musik im Wohnzimmer" oder Spaziergänge mit Geschichten Erzählern fanden in den darauffolgenden Kultursommern ein großes, bunt gemischtes Publikum. Und dann kam Corona Einige der Veranstaltungen des Kultursommers 2020 fanden im Schatten der Corona-Pandemie unter den Bedingungen der Corona-Schutzauflagen statt. Die Teilnahme war in der Regel nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Mit der unbeschwerten Leichtigkeit eines breitgefächerten Kultur Festivals, mit der Freiheit, spontan eine der zahlreichen Veranstaltungen zu besuchen, war es damit vorerst vorbei.
Die "Leher Sommer-Kulturwochen 2011" begannen in der Aula der "Theo" mit dem Bühnenpro- gramm "Hoffnungsliebe" von Andrea Cruse und Martin Kemner. Jugendliche Schüler einer För- derklasse der Gaußschule trugen im Rahmen des Projekts "Hoffnungsliebe" selbst erarbeitete Texte vor. Anschließend gabt es eine Premiere. 11 Lehern wurden die gleichen 11 Fragen gestellt, die sie in einem von ihnen gewählten Raum ihrer Wohnung sowie an ihrem Arbeitsplatz beantwortet ha- ben. Eine eigens für die Auftaktveranstaltung der Leher Sommer-Kulturwochen erstellte zwan- zigminütige Kurzfassung des Dokumentarfilms von Reinhard Büsching zeigte einen kurzen Ein- blick in das Leben dieser Menschen und in ihren Lebensraum. Auf einem brach liegenden Grundstück an der Ecke Lutherstraße / Ecke Stormstraße, dort, wo heute ein Neubau der Stäwog für das zweite Wohnprojekt im Goethe-Quartier steht, stand da- mals ein Container, in dem der komplette Film anschließend während der gesamten Zeit der "Leher Sommer-Kulturwochen 2011" zu sehen war. Obwohl allen 11 Lehern die gleichen 11 Fragen gestellt worden waren - man den Ablauf also ei- gentlich spätestens bei der dritten Person kannte - waren viele Zuschauer wohl überrascht, wie schnell die Zeit beim Anschauen des Films verging. Vielen unter ihnen ging dabei sicher auch immer wieder die Frage durch den Kopf: "Was hätte ich wohl geantwortet?" Man muss dazu wissen, dass keine der Personen vorher wusste, welche Fragen ihr gestellt werden würden. Einige der Fragen bezogen sich auf sehr persönliche Berei- che des Lebens. Da wäre es einigen Zuschauern wohl so manches Mal schwer gefallen, spontan darauf zu antworten.
Die Kulturwohnung, … Im Erdgeschoss des überwiegend leerstehenden Hauses Goethestraße 45 wurde eine Wohnung mithilfe künstlerischer Mittel mit neuem, anderem Leben gefüllt. Die Räume wurden von der Büh- nen- und Kostümbildnerin Birgit Angele gestaltet. Am 17. Juni 2011 wurde die "Kulturwohnung" mit der Preisverleihung für das Projekt einer stu- dentische Projektgruppe der HafenCity Universität Hamburg eröffnet. Für ihr Projekt hatten die Studierenden die Leerstandsproblematik im gründerzeitlichen Quartier rund um die Goethestraße in Lehe untersucht. Anschließend wurde die "Kulturwohnung" während der Leher Sommer-Kulturwochen 2011 für di- verse Veranstaltungen und Aktionen genutzt.
ein Historischer Rundgang durch das Goethe-Quartier, … Während eines etwa zweistündigen Spaziergangs ging es anhand der zahlreichen Spuren im Le- her Gründerzeitquartier zurück in die Vergangenheit. Während der historischen Stadtführung un- ter Leitung des Kulturwissenschaftlers Dr. Burkhard Hergesell erfuhren die Teilnehmer einiges über das Quartier, das vielen unter ihnen bisher unbekannt war.
der Altstadtrundweg, … Herr Wenzel (ESG-Lehe) führte interessierte Besucher entlang des - damals noch zukünftigen - "Altstadtrundwegs" durch das Leher Gründerzeitquartier. Dabei zeigte er, wie Denkmalschutz und Umbruch nebeneinander zu einer spannenden Entwicklung führen. Während der Führung wurde sichtbar, was aus der Gründerzeit noch vorhanden ist, aber auch was sich verändert hat und wo die Chancen des Quartiers liegen.
Lehe Fiktion 2011: Die Herren Eins, Zwei und Drei führen den Beweis, dass das Leher Goethe-Quartier einst die Hauptstadt von Atlantis war.
Der Altstadtrundweg: Hans-Richard Wenzel spricht über Vergangenes, erklärt Gegenwär- tiges und gibt einen Ausblick auf Zukünftiges.
Historische Führung: Herr Dr. Hergesell erzählt etwas zur Geschichte des Hauses „Schloß am Meer“.
Kino im Container: Gezeigt wurde der Dokumentar- film "11 Leher, 11 Fragen" von Reinhard Büsching (dokument@r).
Die "Kulturwohnung"
Eigentümerstandortgemeinschaft Lehe e.V. ‒ Verein Wohnungsvermarktungsnetzwerk
E-Mail: info@esglehe.de
Leher Kultursommer
Mit den "Leher Sommer-Kulturwochen" begann im Jahre 2011 eine kul- turelle Erfolgsgeschichte. Seitdem gab es während des "Leher Kultur- sommers", der in jedem Jahr unter einem anderen Motto stand, an viel- en Orten im Goethe-Quartier "Kunst und Kultur für alle". Denjenigen, die sich das normalerweise nicht leisten können, sollte ein Zugang zur Kunst und zu kulturellen Veranstaltungen ermöglicht werden: Die Veran- staltungen waren anfangs kostenlos, später wurde für einige Veranstal- tungen ein geringer Kostenbeitrag erhoben.
die Lehe Fiktion 2011 … Die Ankündigung zu diesem "Stadtteil-Rundgang der Dritten Art" versprach: "So haben Sie Lehe noch nie gesehen: Bei dieser Stadtführung wird alles neu gemacht – denn: alles ist gelogen." Das heiße nicht, dass man auf bekannte Personen oder Gebäude ver- zichte, aber die Anekdoten, Begebenheiten … und, und, und … seien 100% erfunden. Unter dem Titel "Lehe Fiktion 2011" sei alles möglich ... - aber in einer Lüge stecke ja immer auch ein Fünkchen Wahrheit ... Wer hätte wohl gedacht, dass Lehe einst die Hauptstadt des sagenum- wobenen, vor langer Zeit untergegangenen Atlantis gewesen sein soll? Fassungslos nahmen insbesondere die Leher Bürger unter den Teilneh- mern des fiktiven Rundgangs auch die Kunde auf, derzufolge sie mitten auf einer reichhaltigen Ölquelle - der "Bürgermeister-Smidt-Quelle" - sitzen. Und dass der gesamte Eingangsbereich zum Gründerzeitviertel an der Goethestraße, Ecke Frenssenstraße in Wahrheit ein giganti- sches intergalaktisches Kommunikationszentrum darstellt, sorgte eben- falls für ungläubiges Erstaunen. … und vieles mehr stand im Rahmen der Leher Sommer-Kulturwochen 2011 auf dem Pro- gramm. Weitere Ideen für Kultur-Projekte und Aktionen, wie Lesungen, eine theathralische Busreise zur Grünen Bude, die Konzertreihe "Musik im Wohnzimmer" oder Spaziergänge mit Geschichten Erzählern fanden in den darauffolgenden Kultursommern ein großes, bunt gemischtes Publikum. Und dann kam Corona Einige der Veranstaltungen des Kultursommers 2020 fanden im Schat- ten der Corona-Pandemie unter den Bedingungen der Corona-Schutz- auflagen statt. Die Teilnahme war in der Regel nur nach vorheriger An- meldung möglich. Mit der unbeschwerten Leichtigkeit eines breitgefäch- erten Kultur Festivals, mit der Freiheit, spontan eine der zahlreichen Veranstaltungen zu besuchen, war es damit vorerst vorbei.
Die "Leher Sommer-Kulturwochen 2011" begannen in der Aula der "Theo" mit dem Bühnenprogramm "Hoffnungsliebe" von Andrea Cruse und Martin Kemner. Jugendliche Schüler einer Förderklasse der Gauß- schule trugen im Rahmen des Projekts "Hoffnungsliebe" selbst erarbei- tete Texte vor. Anschließend gab es eine Premiere. 11 Lehern wurden die gleichen 11 Fragen gestellt, die sie in einem von ihnen gewählten Raum ihrer Woh- nung sowie an ihrem Arbeitsplatz beantwortet haben. Eine eigens für die Auftaktveranstaltung der Leher Sommer-Kulturwochen erstellte zwanzigminütige Kurzfassung des Dokumentarfilms von Reinhard Bü- sching zeigte einen kurzen Einblick in das Leben dieser Menschen und in ihren Lebensraum. Auf einem brach liegenden Grundstück an der Ecke Lutherstraße /Ecke Stormstraße, dort, wo heute ein Neubau der Stäwog für das zweite Wohnprojekt im Goethe-Quartier steht, stand damals ein Container, in dem der komplette Film anschließend während der gesamten Zeit der "Leher Sommer-Kulturwochen 2011" zu sehen war. Obwohl allen 11 Lehern die gleichen 11 Fragen gestellt worden waren - man den Ablauf also eigentlich spätestens bei der dritten Person kannte - waren viele Zuschauer wohl überrascht, wie schnell die Zeit beim An- schauen des Films verging. Vielen unter ihnen ging dabei sicher auch immer wieder die Frage durch den Kopf: "Was hätte ich wohl geantwortet?" Man muss dazu wissen, dass keine der Personen vorher wusste, welche Fragen ihr gestellt wer- den würden. Einige der Fragen bezogen sich auf sehr persönliche Be- reiche des Lebens. Da wäre es einigen Zuschauern wohl so manches Mal schwer gefallen, spontan darauf zu antworten.
Die Kulturwohnung, … Im Erdgeschoss des überwiegend leerstehenden Hauses Goethestraße 45 wurde eine Wohnung mithilfe künstlerischer Mittel mit neuem, ander- em Leben gefüllt. Die Räume wurden von der Bühnen- und Kostümbild- nerin Birgit Angele gestaltet. Am 17. Juni 2011 wurde die "Kulturwohnung" mit der Preisverleihung für das Projekt einer studentische Projektgruppe der HafenCity Univer- sität Hamburg eröffnet. Für ihr Projekt hatten die Studierenden die Leer- standsproblematik im gründerzeitlichen Quartier rund um die Goethe- straße in Lehe untersucht. Anschließend wurde die "Kulturwohnung" während der Leher Sommer- Kulturwochen 2011 für diverse Veranstaltungen und Aktionen genutzt.
ein Historischer Rundgang durch das Goethe-Quartier, … Während eines etwa zweistündigen Spaziergangs ging es anhand der zahlreichen Spuren im Leher Gründerzeitquartier zurück in die Vergan- genheit. Während der historischen Stadtführung unter Leitung des Kul- turwissenschaftlers Dr. Burkhard Hergesell erfuhren die Teilnehmer eini- ges über das Quartier, das vielen unter ihnen bisher unbekannt war.
der Altstadtrundweg, … Herr Wenzel (ESG-Lehe) führte interessierte Besucher entlang des - damals noch zukünftigen - "Altstadtrundwegs" durch das Leher Grün- derzeitquartier. Dabei zeigte er, wie Denkmalschutz und Umbruch ne- beneinander zu einer spannenden Entwicklung führen. Während der Führung wurde sichtbar, was aus der Gründerzeit noch vorhanden ist, aber auch was sich verändert hat und wo die Chancen des Quartiers liegen.
Lehe Fiktion 2011: Die Herren Eins, Zwei und Drei führen den Beweis, dass das Leher Goethe-Quartier einst die Hauptstadt von Atlantis war ...
Der Altstadtrundweg: Hans-Richard Wenzel spricht über Vergangenes, erklärt Gegenwärtiges und gibt einen Ausblick auf Zukünftiges.
Historische Führung: Herr Dr. Hergesell erzählt etwas zur Geschichte des Hauses „Schloß am Meer“.
Kino im Container: Gezeigt wurde der Dokumentarfilm "11 Leher, 11 Fragen" von Reinhard Büsching (dokument@r).
Die "Kulturwohnung"
E-Mail: info@esglehe.de
Leher Kultursommer
Mit den "Leher Sommer-Kulturwochen" begann im Jahre 2011 eine kulturelle Er- folgsgeschichte. Seitdem gab es währ- end des "Leher Kultursommers", der in jedem Jahr unter einem anderen Motto stand, an vielen Orten im Goethe-Quar- tier "Kunst und Kultur für alle". Denjeni- gen, die sich das normalerweise nicht leisten können, sollte ein Zugang zur Kunst und zu kulturellen Veranstaltungen ermöglicht werden: Die Veranstaltungen waren anfangs kostenlos, später wurde für einige Veranstaltungen ein geringer Kostenbeitrag erhoben.
die Lehe Fiktion 2011 … Die Ankündigung zu diesem "Stadtteil- Rundgang der Dritten Art" versprach: "So haben Sie Lehe noch nie gesehen: Bei dieser Stadtführung wird alles neu gemacht – denn: alles ist gelogen." Das heiße nicht, dass man auf bekannte Personen oder Gebäude verzichte, aber die Anekdoten, Begebenheiten … und, und, und … seien 100% erfunden. Unter dem Titel "Lehe Fiktion 2011" sei alles möglich ... - aber in einer Lüge stecke ja immer auch ein Fünkchen Wahrheit ... Wer hätte wohl gedacht, dass Lehe einst die Hauptstadt des sagenumwobenen, vor langer Zeit untergegangenen Atlantis gewesen sein soll? Fassungslos nahmen insbesondere die Leher Bürger unter den Teilnehmern des fiktiven Rundgangs auch die Kunde auf, derzufolge sie mitten auf einer reichhaltigen Ölquelle - der "Bürger- meister-Smidt-Quelle" - sitzen. Und dass der gesamte Eingangsbereich zum Grün- derzeitviertel an der Goethestraße, Ecke Frenssenstraße in Wahrheit ein giganti- sches intergalaktisches Kommunikations- zentrum darstellt, sorgte ebenfalls für un- gläubiges Erstaunen. … und vieles mehr stand im Rahmen der Leher Sommer-Kul- turwochen 2011 auf dem Programm. Wei- tere Ideen für Kultur-Projekte und Aktion- en, wie Lesungen, eine theathralische Busreise zur Grünen Bude, die Konzert- reihe "Musik im Wohnzimmer" oder Spa- ziergänge mit Geschichten Erzählern fan- den in den darauffolgenden Kultursom- mern ein großes, bunt gemischtes Publi- kum. Und dann kam Corona Einige der Veranstaltungen des Kultur- sommers 2020 fanden im Schatten der Corona-Pandemie unter den Bedingun- gen der Corona-Schutzauflagen statt. Die Teilnahme war in der Regel nur nach vor- heriger Anmeldung möglich. Mit der unbe- schwerten Leichtigkeit eines breitgefäch- erten Kultur Festivals, mit der Freiheit, spontan eine der zahlreichen Veranstal- tungen zu besuchen, war es damit vorerst vorbei.
Die "Leher Sommer-Kulturwochen 2011" begannen in der Aula der "Theo" mit dem Bühnenprogramm "Hoffnungsliebe" von Andrea Cruse und Martin Kemner. Ju- gendliche Schüler einer Förderklasse der Gaußschule trugen im Rahmen des Pro- jekts "Hoffnungsliebe" selbst erarbeitete Texte vor. Anschließend gab es eine Premiere. 11 Lehern wurden die gleichen 11 Fragen gestellt, die sie in einem von ihnen ge- wählten Raum ihrer Wohnung sowie an ihrem Arbeitsplatz beantwortet haben. Eine eigens für die Auftaktveranstaltung der Leher Sommer-Kulturwochen erstell- te zwanzigminütige Kurzfassung des Do- kumentarfilms von Reinhard Büsching zeigte einen kurzen Einblick in das Le- ben dieser Menschen und in ihren Le- bensraum. Auf einem brach liegenden Grundstück an der Ecke Lutherstraße / Ecke Storm- straße, dort, wo heute ein Neubau der Stäwog für das zweite Wohnprojekt im Goethe-Quartier steht, stand damals ein Container, in dem der komplette Film an- schließend während der gesamten Zeit der "Leher Sommer-Kulturwochen 2011" zu sehen war. Obwohl allen 11 Lehern die gleichen 11 Fragen gestellt worden waren - man den Ablauf also eigentlich spätestens bei der dritten Person kannte - waren viele Zu- schauer wohl überrascht, wie schnell die Zeit beim Anschauen des Films verging. Vielen unter ihnen ging dabei sicher auch immer wieder die Frage durch den Kopf: "Was hätte ich wohl geantwortet?" Man muss dazu wissen, dass keine der Personen vorher wusste, welche Fragen ihr gestellt werden würden. Einige der Fragen bezogen sich auf sehr persönli- che Bereiche des Lebens. Da wäre es einigen Zuschauern wohl so manches Mal schwer gefallen, spontan darauf zu antworten.
Die Kulturwohnung, … Im Erdgeschoss des überwiegend leer- stehenden Hauses Goethestraße 45 wur- de eine Wohnung mithilfe künstlerischer Mittel mit neuem, anderem Leben gefüllt. Die Räume wurden von der Bühnen- und Kostümbildnerin Birgit Angele gestaltet. Am 17. Juni 2011 wurde die "Kulturwoh- nung" mit der Preisverleihung für das Projekt einer studentische Projektgruppe der HafenCity Universität Hamburg eröff- net. Für ihr Projekt hatten die Studieren- den die Leerstandsproblematik im grün- derzeitlichen Quartier rund um die Goe- thestraße in Lehe untersucht. Anschließend wurde die "Kulturwohnung" während der Leher Sommer-Kulturwo- chen 2011 für diverse Veranstaltungen und Aktionen genutzt.
ein Historischer Rundgang durch das Goethe-Quartier, … Während eines etwa zweistündigen Spa- ziergangs ging es anhand der zahlrei- chen Spuren im Leher Gründerzeitquar- tier zurück in die Vergangenheit. Währ- end der historischen Stadtführung unter Leitung des Kulturwissenschaftlers Dr. Burkhard Hergesell erfuhren die Teilneh- mer einiges über das Quartier, das vielen unter ihnen bisher unbekannt war.
der Altstadtrundweg, … Herr Wenzel (ESG-Lehe) führte interes- sierte Besucher entlang des - damals noch zukünftigen - "Altstadtrundwegs" durch das Leher Gründerzeitquartier. Dabei zeigte er, wie Denkmalschutz und Umbruch nebeneinander zu einer span- nenden Entwicklung führen. Während der Führung wurde sichtbar, was aus der Gründerzeit noch vorhanden ist, aber auch was sich verändert hat und wo die Chancen des Quartiers liegen.
Lehe Fiktion 2011: Die Herren Eins, Zwei und Drei führen den Beweis, dass das Leher Goethe-Quartier einst die Hauptstadt von Atlantis war ...
Der Altstadtrundweg: Hans-Richard Wenzel spricht über Vergangenes, erklärt Gegenwärtiges und gibt einen Ausblick auf Zukünftiges.
Historische Führung: Herr Dr. Hergesell mit erzählt etwas zur Geschichte des Hauses „Schloß am Meer“.
Kino im Container: Gezeigt wurde der Dokumentarfilm "11 Leher, 11 Fragen" von Reinhard Büsching (dokument@r).
Die "Kulturwohnung"
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