Der riesengroße Ledersessel
Mein Vater ist in der Goethestraße 7 aufgewach- sen. Im Erker des Wohnzimmers meiner Großmut- ter stand ein riesengroßer Ledersessel. Wenn mei- ne Cousine, die zusammen mit ihren Eltern in Ba- den-Würtemberg in der Heimatstadt meines On- kels wohnte, im Sommer mit ihren Eltern unsere Großmutter besuchte, hatten wir beide mehr als genug Platz darin. An der Wand gegenüber des Fensters stand neben der Tür ein großer Kachel- ofen, in der Ecke neben dem Erker tickte die gro- ße Standuhr und die Wohnzimmerdecke zierten Stuck-Ornamente. Überhaupt war die Wohnung meiner Großmutter unheimlich groß und vornehm - zumindest im Gegensatz zu unserer Wohnung unter dem Dach in der Hafenstraße. Davon abgesehen bin ich in- zwischen aber davon überzeugt, dass man als Kind eine andere Perspektive hat, als die Erwach- senen. Solange man klein ist, scheint die Welt der Erwachsenen immer um einiges größer zu sein als die eigene ...
Meinen Großvater, der lange Jahre als Ingenieur auf der Tecklenborg-Werft gearbeitet hat, habe ich leider nicht mehr kennengelernt. Er starb, als ich ein halbes Jahr alt war. Aus dem, was ich den Gesprächen meiner Verwandten entnehmen konnte, wenn sie über die "alten Zeiten" spra- chen, denke ich, dass wir beide uns ganz gut verstanden hätten, zumal er ähnliche Interessen gehabt haben soll, wie ich. © Jürgen Winkler
meine Cousine und ich in Großmutters riesenroßem Ledersessel
Eigentümerstandortgemeinschaft Lehe e.V. ‒ Verein Wohnungsvermarktungsnetzwerk
E-Mail: info@esglehe.de
Der riesengroße Ledersessel
Mein Vater ist in der Goethestra- ße 7 aufgewachsen. Im Erker des Wohnzimmers meiner Großmut- ter stand ein riesengroßer Leder- sessel. Wenn meine Cousine, die zusammen mit ihren Eltern in Ba- den-Würtemberg in der Heimat- stadt meines Onkels wohnte, im Sommer mit ihren Eltern unsere Großmutter besuchte, hatten wir beide mehr als genug Platz darin. An der Wand gegenüber des Fensters stand neben der Tür ein großer Kachelofen, in der Ecke neben dem Erker tickte die große Standuhr und die Wohnzimmer- decke zierten Stuck-Ornamente.
Überhaupt war die Wohnung meiner Großmutter unheimlich groß und vornehm - zumindest im Gegensatz zu unserer Wohnung unter dem Dach in der Hafenstraße. Davon abgesehen bin ich inzwischen aber davon überzeugt, dass man als Kind eine andere Perspektive hat, als die Erwachsenen. Solange man klein ist, scheint die Welt der Erwach- senen immer um einiges größer zu sein als die eigene ... Meinen Großvater, der lange Jahre als Ingenieur auf der Tecklenborg- Werft gearbeitet hat, habe ich leider nicht mehr kennengelernt. Er starb, als ich ein halbes Jahr alt war. Aus dem, was ich den Gesprächen mei- ner Verwandten entnehmen konnte, wenn sie über die "alten Zeiten" sprachen, denke ich, dass wir beide uns ganz gut verstanden hätten, zumal er ähnliche Interessen gehabt haben soll, wie ich. © Jürgen Winkler
meine Cousine und ich in Großmutters riesenroßem Ledersessel
E-Mail: info@esglehe.de
Der riesengroße Ledersessel
Mein Vater ist in der Goethestraße 7 auf- gewachsen. Im Erker des Wohnzimmers meiner Großmutter stand ein riesengro- ßer Ledersessel. Wenn meine Cousine, die zusammen mit ihren Eltern in Baden- Würtemberg in der Heimatstadt meines Onkels wohnte, im Sommer mit ihren El- tern unsere Großmutter besuchte, hatten wir beide mehr als genug Platz darin. An der Wand gegenüber des Fensters stand neben der Tür ein großer Kachelofen, in der Ecke neben dem Erker tickte die gro- ße Standuhr und die Wohnzimmerdecke zierten Stuck-Ornamente. Überhaupt war die Wohnung meiner Großmutter unheimlich groß und vor- nehm - zumindest im Gegensatz zu unserer Wohnung unter dem Dach in der Hafenstraße. Davon abgesehen bin ich inzwischen aber davon überzeugt, dass man als Kind eine andere Perspektive hat, als die Erwachsenen. Solange man klein ist, scheint die Welt der Erwachse- nen immer um einiges größer zu sein als die eigene ... Meinen Großvater, der lange Jahre als Ingenieur auf der Tecklenborg-Werft ge- arbeitet hat, habe ich leider nicht mehr kennengelernt. Er starb, als ich ein hal- bes Jahr alt war. Aus dem, was ich den Gesprächen meiner Verwandten entneh- men konnte, wenn sie über die "alten Zeiten" sprachen, denke ich, dass wir beide uns ganz gut verstanden hätten, zumal er ähnliche Interessen gehabt haben soll, wie ich. © Jürgen Winkler
meine Cousine und ich in Großmutters riesenroßem Ledersessel
ESG Lehe e.V. ‒ Verein
E-Mail: info@esglehe.de
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